Das Europäische Parlament hat am Mittwoch einen sozialdemokratisch-geführten Bericht, der die Befugnisse der nationalen Behörden zur Durchsetzung von Verbraucherrechten stärkt, angenommen. Hintergrund ist der zunehmend grenzüberschreitende Handel und digitale Markt, was eine Reform der im Jahr 2004 eingeführten Verordnung von Verbraucherrechten dringend notwendig machte.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und den damit einhergehenden neuen Richtlinien. Die neuen Vorschriften werden die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Behörden stärken, um Verbraucherrechte effektiver durchsetzen zu können. Aufgrund des Wachstums auf dem digitalen Markt und des grenzüberschreitenden Handels, ist die Reform der Schlüssel zur Stärkung von Verbrauchern. Die nationalen Behörden erhalten weitreichende Befugnisse: darunter fallen Verhängungen von Geldbußen und Zwangsgelder oder Verbrauchern bei Schadensfällen angemessene Rechtsbehelfe anbieten zu können.

Die neuen Richtlinien machen den Verbraucherschutz fit für das digitale Zeitalter. Konsumenten müssen online, auch grenzüberschreitend, mit Vertrauen einkaufen können, was dank der neuen Bestimmungen nun möglich ist. Die Abstimmung ist ein positiver Schritt in die richtige Richtung, um für alle Bürgerinnen und Bürgern der EU starke Verbraucherrechte zu gewährleisten.

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