Gestern hat die EU-Kommission und die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) im Verkehrsausschuss zum Stand der Maßnahmen nach der Germanwings-Katastrophe in 2015 berichtet. Im Nachgang des Absturzes- den ein psychisch labiler Pilot vorsätzlich herbeigeführt hat- wurden verschärfte Kontrollen und erweiterte Hilfsangebote für Piloten und Kabinenpersonal beschlossen.

Besonders unterstützenswert ist aus meiner Sicht dabei die nun europaweit geltende Verpflichtung für Fluggesellschaften, Unterstützungsprogramme für Piloten einzurichten. Piloten müssen eine Möglichkeit haben aus gesundheitlich oder psychologisch schwierigen Lebenssituationen herauszufinden. – Lebenssituationen, die ungelöst eine Gefahr für die Flugsicherheit bedeuten.

Ein Beispiel, welches mir von Seiten der Piloten erläutert wurde, ist die Initiative ‘EPPSI’ die European Pilot Peer Support Initiative – wo Flugmediziner, Flugpsychologen und Piloten bereits heute an solchen Best Practices arbeiten: www.eppsi.eu

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