In dieser Woche wird das Europäische Parlament über eine neue Verordnung zur grenzüberschreitenden Paketzustellung innerhalb der EU abstimmen.

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben eine Einigung mit dem EU-Rat erzielt, die für mehr Transparenz bei den Arbeitsbedingungen sorgt und ein besonderes Augenmerk auf die Verbraucherrechte legt.

So müssen beispielsweise Informationen über die Preisgestaltung und Möglichkeiten der Reklamation künftig deutlicher ausgewiesen werden. Darüber hinaus werden nationale Behörden berechtigt, gegen übertrieben hohe Preise sowie unfaire oder illegale Arbeitsbedingungen vorzugehen. Unternehmen mit über 50 Angestellten beispielsweise, werden künftig jährlich auf ihre Beschäftigungspraktiken und den Einsatz von Subunternehmen geprüft.

Der Internethandel wächst immer weiter. Schon jetzt werden jährlich rund vier Milliarden Pakete innerhalb der EU ausgeliefert. Dies erfordert zweifelsfrei einen bezahlbaren und zuverlässigen Lieferservice der Paketzusteller. Uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist es aber wichtig, dass dieser mit fairen Arbeitsbedingungen und einer transparenten und nachvollziehbaren Preisgestaltung einhergeht.

Es kann nicht sein, dass Unternehmen zum Beispiel von ihren Angestellten verlangen, sich selbstständig zu machen und ihre Tätigkeit dann als Subunternehmer fortzusetzen, um so die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auszuhebeln. Daher ist mir diese neue Verordnung sehr wichtig.

Bildquelle: www.pixabay.com